Färinger töten 33 Pilotwale auf der Insel Sandoy

von | 1. September 2014 | News - Jagd auf Delfine

Barbarische Inselbewohner

Das Leben von 33 Pilotwalen endete am 30. August auf einem Sandstrand der färöischen Insel Sandoy. Die Tiere wurden von den barbarischen Inselbewohnern abgeschlachtet. Sie starben einen langsamen und grauenvollen Tod. Die Färinger nutzen das Fleisch der Delfine zum Eigenverzehr. Das Massaker von Sandoy geht als zweite Pilotwaljagd oder “Grind” in die Todesstatistik für 2014 ein. Insgesamt sollen 2014 “erst” 46 dieser großen Delfine vor den Färöer-Inseln ihr Leben gelassen haben. Außerdem wurden wohl fünf Entenwale, die noch lebend gestrandet waren, am 28. August getötet.

Blutiges Jahr 2013: 1533 massakrierte Meeressäuger

Ungeachtet starker internationaler Proteste war das vergangene Jahr von besonders intensiven Jagden auf die friedfertigen Meeressäuger geprägt. Als wären sie in einem nicht enden wollenden Blutrausch, töteten die Färinger 1103 Pilotwale und 430 Atlantische Weißseitendelfine. Die diesjährige Jagdsaison reicht zwar noch bis in den Dezember, es besteht aber immerhin die Hoffnung, dass die hohe Todesrate vom vergangenen Jahr nicht wieder erreicht wird. Seit 2010 sollen fast 3 650 Pilotwale ihre Reise entlang der im Nordatlantik liegenden Inselgruppe, die zu Dänemark gehört, mit dem Leben bezahlt haben.

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Die Tiere haben keine Chance zu entkommen - Sie verbluten langsam und qualvoll

Obwohl die Gesundheitsbehörde der Färöer schon seit 2008 davor warnt, das Fleisch der Meeressäuger zu verzehren, da es aufgrund der hohen Konzentration an Giftstoffen nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist, lassen die Bewohner der Inseln nicht ab von ihrem grausamen Tötungsritualen.

Bei den grausamen Treibjagden werden ganze Grindwalfamiliengruppen mit vielen kleinen, hoch motorisierten Booten in enge, flache Buchten gehetzt und dort zusammengetrieben. Selbst neugeborene Kälber und ihre Mütter werden gnadenlos abgeschlachtet. Von April bis Juli gebären weibliche Grindwale in den Gewässern bei den Färöer-Inseln ihre Jungen und richten “Kinderstuben” ein. Um die Delfine an Land ziehen zu können, rammen die Jäger ihnen einen Eisenhaken ins Blasloch, anschließend werden Rückgrat und Kopfarterien mit Messern durchgeschnitten. Noch lebend verbluten die Meeressäuger langsam und sehr qualvoll.

Was können Sie tun?

  • Meiden Sie die Färöer-Inseln als Reiseziel
  • Kaufen Sie keine Produkte, die von den Färöer-Inseln stammen
  • Informieren Sie Freunde und Bekannte
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