Adria-Delfine gesucht! Mitmachaktion für Touristen

von | 21. Mai 2019 | News - Kroatien

Im Kroatienurlaub zum Delfinschutz-Bürgerforscher werden

Erneut ruft die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) Kroatienurlauber dazu auf, sich als Bürgerforscher für das Projekt „Rettung der letzten Adria-Delfine“ zu engagieren. Sichtungen von Delfinen, Mönchsrobben, Meeresschildkröten, Haien aber auch Thunfischen können wieder online gemeldet werden. Das geht jetzt auch mit der kostenlosen Sichtungs-App “Adriadelfine”. Um Delfine in der kroatischen Adria zu entdecken, muss man nicht einmal in See stechen. Häufig halten sich die geschickten Schwimmer dicht an der Küste auf und lassen sich mitunter ganz bequem vom Balkon der eigenen Ferienwohnung aus beobachten.

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Langzeitdatenerhebung zum Schutz einer vom Aussterben bedrohten Delfin-Population

Das Sichtungsprogramm wird von der GRD zusammen mit ihren kroatischen Partnern von der tierärztlichen Fakultät der Universität Zagreb durchführt. Es existiert seit 2001. Die Daten liefern wichtige Hinweise zum Bestand und zum Verhalten der Meeressäuger

In der kroatischen Adria lebten bis in die 60er-Jahre mehrere Tausende Delfine. Heute gibt es hier nur noch etwa 220 bis 250 Große Tümmler (Tursiops truncatus).

Großer Tümmler in der Adria. Foto: Foto: Werner Keller

Neuer Rekord bei Sichtungsmeldungen

2018 war mit über 660 Sichtunsmeldungen bislang das erfolgreichste Jahr des GRD-Bürgerforscherprogramms. Neben Großen Tümmlern wurden vor allem Streifendelfine, ein Fin- oder Pottwal sowie Meeresschildkröten und auch Thunfische gesichtet.

“Eine kleine Sensation war die Sichtung eine Mönchsrobbe in der Nähe der Insel Vrgada”, freut sich der Biologe Ulrich Karlowski von der GRD. Die Mittelmeer-Mönchsrobbe (Monachus monachus) gilt in der kroatischen Adria seit Mitte der 1980er-Jahre als ausgestorben. Eine weitere Mönchsrobbe wurde bei der griechischen Insel Kefalonia gesehen.

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Ein Monat nach der Delfinschlachtung: „Die Welt darf das Massaker auf den Färöern nicht vergessen!”

Die Bucht des Skala Fjords auf den Färöer Inseln war am 12. September Schauplatz einer der größten Massentötungen von Delfinen. Mindestens 1428 erwachsene Tiere sowie zahlreiche Kälber fielen dem sogenannten „Grindadráp“ zum Opfer. Im Interview zeichnet Diplom-Biologin Verena Platt-Till von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Leidensweg der Meeressäuger nach, geht auf die Legitimation von Delfinjagden unter dem Deckmantel der Tradition der Subsistenzwirtschaft ein und erläutert, wie ein Zuchtlachs-Boykott Druck auf Regierung und Wirtschaft der Inselgruppe aufbauen könnte.

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