Erkundungsmission Geisternetzbergung "Stone & Steel" wird Mission: "Stone & Pots"

Erfolgreiche Erkundungsmission in Westirland!

Helfen Sie uns und unseren Partnern der Ghost Fishing Stiftung, Delfine, Wale und Katzenhaie vor Irlands Küste zu schützen!

Erkundungsmission Westirland

Da unsere Kooperationspartner, die ehrenamtlichen Taucher der Ghost Fishing Stiftung, bisher noch nicht in Irland aktiv waren, verschafften sich zwei der Geisternetzfischer Ende Mai mit Hilfe der lokal ansässigen Tauchbasis Scubadive-West, die die Riffe und Tauchtiefen vor Ort genau kennen, an der Westküste Irlands einen Überblick über die Situation. Drei Tage lang durchforsteten sie tauchend die Küste des westlich vom „Connemara National Park“ gelegenen Ortes Letterfrack.

©GHOST FISHING STIFTUNG

"Pots"

Schon während des ersten Tauchgangs war klar, dass es sich in der Gegend um ein ganz spezifisches Geisternetzproblem handelt: die Taucher stießen zuhauf auf herrenlose Reusen (sogenannte Pots), die, wenn man den Algenbewuchs betrachtete, schon viele Monate, wenn nicht gar Jahre unter Wasser lagen. Diese Reusen dienten ursprünglich dem Fischen von begehrtem Hummer. In ihnen hatten sich lebende Katzenhaie und noch andere Fische verfangen, die unverzüglich von den Tauchern befreit wurden. Ein weiteres Problem dieser ungenutzten Fangkörbe ist, dass ihre Befestigungsseile, die dem Verankern der Reusen dienen, tödliche Fallen für Wale und Delfine sind. Sehr häufig verfangen sich die Meeressäuger mit ihren Fluken in ihnen und verenden oft elendig als Beifang

Die „Hummer-Pots“ wurden sicher nicht absichtlich dort im Meer entsorgt, denn die Anschaffung dieser Reusen ist sehr teuer. Womöglich haben Stürme die Seile der Fallen von ihren Verankerungen gerissen und so fischen sie – vergessen auf dem Meeresgrund – immer weiter und töten sinnlos wertvolles Leben

©GHOST FISHING STIFTUNG

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"Stone & Steel" wird "Stone & Pots" - GRD -Taucher helfen aktiv mit!

Nach Sichtung des kompletten Videomaterials, das die Taucher während der letzten sechs Tauchtage aufnahmen, ist man zu dem Entschluss gekommen, dass eine Bergung auf jeden Fall im Westen des Landes notwendig ist – schon alleine wegen der vielen Reusen, die dort weiterfischen. Die Erkundungsmission, die nach drei Tagen im Westen in den Norden des Landes verlegt wurde – nämlich nach Portstewart – ergab, dass das Aufkommen an herrenlosem Fischereifischfanggerät dort nicht besorgniserregend ist!

Die Mission „Stone & Pots“ wird nun Anfang September stattfinden. Alle Taucherinnen und Taucher stellen ihre Arbeitskraft ehrenamtlich zur Verfügung, aber es werden insgesamt 18.000 Euro für Tauchequipment (Sauerstoff, Bootsmieten, Seile und Messer) und den Transport benötigt.

Wir werden die Aktion „Stone & Pots“ mit eigenen Tauchern aktiv unterstützen – Bitte unterstützen Sie uns, die tödlichen Fallen vor Ort zu bergen und damit wertvolles Leben zu schützen!

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