Delfinarien

Fang von wilden Delfinen

Fang von wilden Delfinen - Endloses Leid

Der Fang von wilden Delfinen aus ihrem natürlichen Lebensraum hat sowohl für die gefangenen Tiere als auch für die Bestandserhaltung der lokalen Populationen dramatische Konsequenzen. Während der oftmals mit brutalen Methoden durchgeführten Fangaktionen erleiden die intelligenten Meeressäuger ein extremes Trauma.

Delfine leben in sozialen Verbänden

Durch das Auseinanderreißen dieser Strukturen werden wichtige soziale Bindungen zerstört. Da Delfinarien – der besseren Verträglichkeit wegen – bevorzugt weibliche Tiere halten, schädigt der Fang von wilden Delfinen die Überlebensfähigkeit der gesamten Population. Ausschlaggebend für den Delfinhandel und die Haltung der Tiere ist rücksichtloses Gewinnstreben der beteiligten Akteure: Bis zu 300.000 Dollar werden für einen Großen Tümmler gezahlt. Denn in Gefangenschaft gehaltene Delfine üben leider immer noch eine sehr große Anziehungskraft auf das zahlende Publikum aus.

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Auch die brutalen Delfinmassaker der Fischer von Taiji (Japan) stehen mit der Delfinarienindustrie in Verbindung

Während die meisten Delfine zum menschlichen Verzehr abgeschlachtet werden, ist der Hauptantrieb für diese Barbarei der lukrative Erlös aus dem Verkauf von lebenden Delfinen. Denn einige “besonders schöne” Exemplare werden verschont und für Delfinarien weltweit aussortiert. Gerade auch in Japan wird deutlich, was es mit dem von Delfinarien gern zitierten Bildungsauftrag auf sich hat, wie der Delfinschützer Ric O’Barry erklärt: “Japan ist der beste Beweis, dass Delfinarien keinen edukativen Wert besitzen. In Japan, das der Größe Kaliforniens entspricht, gibt es 50 Delfinarien – mehr als in ganz Europa zusammen. Würde man in Delfinarien tatsächlich etwas lernen, fände das weltweit größte Delfinabschlachten in Taiji nicht statt.”

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