Muttertag - Auch Delfinmütter leisten Großartiges

by | 5. Mai 2017 | Presse

Delfinmütter haben es schwer

Am 14. Mai ist Muttertag – der Tag, an dem die Leistungen der Mütter – leider viel zu selten – besonders gewürdigt werden. Wir wollen an diesem Tag an die Mütter aus dem Reich der Delfine erinnern. Auch sie leisten schier Unglaubliches und sind dabei noch vielen Gefahren ausgesetzt. 

Delfine vermehren sich langsam und bekommen: 12 Monate wächst das Junge z.B. bei den Großen Tümmlern im Mutterleib heran, bis es das Licht der Welt erblickt. Dann wird es etwa ein Jahr lang gesäugt, es folgen 2 bis 5 Jahre, in denen sich die Mutter aufopfernd bemüht, den Nachwuchs auf ein selbstständiges Leben vorzubereiten. Doch viele Gefahren lauern im Meer, kaum dass das Kleine seinen ersten Atemzug genommen hat. Die meisten davon sind menschengemacht, denn der größte (und nahezu einzige) Feind der Delfine ist der Mensch.

Viele Jungtiere sterben

Im Mittelmeer oder im Ärmelkanal ist die Muttermilch stark mit Giftstoffen belastet, was zu einer hohen Jungensterblichkeit im ersten Lebensjahr führt. Ein traumatisches Erlebnis für jede Mutter.

In der industriellen Fischerei sterben unzählige Mütter und Jungtiere als Beifang. Bei grausamen Jagden auf Delfine, wie auf den Färöern oder in Japan, werden auch Delfinmütter, egal ob trächtig oder mit Nachwuchs und Jungtiere brutal ermordet. Abgesehen vom unvorstellbaren Tierleid werden auf diese Weise ganze Populationen in ihrem Bestand gefährdet.

Mit einer Patenschaft Delfinmütter schützen

Mit unseren Projekten und Kampagnen setzen wir uns für bedrohe Delfinpopulationen und den Erhalt ihrer Lebensräume ein. Für einige dieser Projekte bieten wir auch symbolische Patenschaften für Delfinmütter an:

Für „Crta“ oder „Ypsilon“ aus der kroatischen Adria, „Bo“ aus den mosambikanischen Küstengewässern, die bereits zwei Kleine aufgezogen hat, oder die 18 Jahre alte „Ferdinand-Destiny“ aus dem Roten Meer, die im letzten Juli erneut Mutter wurde.

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