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Nachrichten-Überblick
Totfunde und Sichtungen im Jahr 2022: Aufatmen bei den Adria-Delfinen
Von 2018 bis 2021 wurden in der nördlichen Adria kontinuierlich mehr Delfinkadaver gemeldet – dieser Negativtrend hat im vergangenen Jahr glücklicherweise gestoppt. Dies geht aus dem aktuellen Projektbericht über die Entwicklung des Projekts „Rettung der letzten Adria-Delfine“ der Meeres- und Delfinschutzorganisation „Val“ und der Tiermedizinische Fakultät der Universität Zagreb hervor. Dennoch schmerzt jeder gemeldete Totfund, da die Population nach wie vor stark gefährdet ist.
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Forschung: Hinweise auf Alzheimer bei gestrandeten Delfinen
Drei vor der schottischen Küste gestrandete Delfinarten, darunter ein Großer Tümmler und ein Grindwal, weisen einer Studie zufolge klassische Anzeichen der Alzheimer-Krankheit auf. Möglicherweise bringen die jüngsten Ergebnissen auch etwas Licht ins Dunkel hinsichtlich der Massenstrandungen von Delfinen und Walen.
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Hilfe für Adria-Delfine: So handelst du richtig!
Du hast einen kranken, gestrandeten oder toten Delfin in der Adria gesehen oder gefunden? Dann befolge diese Anweisungen und Tipps!
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Die Artenschutzkonferenz in Montreal: Wird das Massensterben gestoppt?
Die Erwartungen an die CBD COP 15 (Convention of Biological Diversity – Konferenz zur Biodiversität), welche vom 7. bis 19. Dezember 2022 im kanadischen Montreal stattfand, konnten nicht größer sein: Ein „Paris-Moment für den Artenschutz“ wünsche sie sich, so die Chefin der UN-Biodiversitätskonvention, Elizabeth Maruma Mrema. Der Vergleich mit der Klimakonferenz 2015, bei der beschlossen wurde, die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, verdeutlicht den Handlungsdruck der Akteure in Montreal. Ein global gültiges Abkommen wäre eine Zäsur und dringend notwendig.
weiterlesen“Schlag in die Magengrube“: Avatar-Regisseur James Cameron begeistert sich an Delfin-Show
Der neue Kinofilm „Avatar: Der Weg des Wassers” will den Erhalt von Meeresressourcen und die Rettung der Wale thematisieren und entsprechende Botschaften in die Welt senden. Wie passt es da ins Bild, dass bei der Japan-Premiere des Films Delfine zu Orchestermusik Kunststücke vorführen mussten? Dass die Trainer auf den Nasen der Tiere durchs Becken geritten sind? Dass Regisseur James Cameron und die Schauspieler Zoe Saldaña, Sam Worthington und Sigourney Weaver, als Ehrengäste der Show beiwohnend, zu diesem tierquälenden Spektakel euphorisch applaudierten? Doppelmoral ist der treffende Begriff und dies führt zwangsläufig zu der Schlussfolgerung, dass man die gesamte Botschaft des Films nicht ernst nehmen kann.
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Unterwegs mit Finnwalen: „Momente, die in meinem Herzen unvergessen bleiben“
Für Tanja Hoffmann ging in diesem Jahr ein Traum in Erfüllung: Als Mitglied eines Forschungsteams unterstützte die Deutsche das Finnwal-Projekt der gemeinnützigen NGO EDMAKTUB vor der Küste von Barcelona. Und ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Nicht nur die Arbeit mit den Forschern bleibt ihr unvergessen, auch die vielen Begegnungen mit den gigantischen Meeressäugern – beispielsweise, wenn diese neben dem Boot gleich mehrmals aus dem Wasser sprangen. Festgehalten hat Tanja Hoffmann ihre Eindrücke in Form von beeindruckenden Bildern und einem ausführlichen Erlebnisbericht.
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Delfin- und Meeresschutz-Themen auf dem Tollwood in München
Das diesjährige Tollwood-Winterfestival in München steht unter dem Motto „Tatort Zukunft“. Ziel der VeranstalterInnen ist es, unseren Planeten zu einem Ort des „guten Lebens für alle“ zu machen, was eine intakte Natur miteinbezieht. Dieser Leitidee haben wir uns nur zu gerne angeschlossen und stellten am vergangenen Donnerstag im „Grünen Pavillon“ des Festivals den BesucherInnen unsere Arbeit für den Delfin- und Meeresschutz vor.
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Artenschutzkonferenz in Montréal
Aktuell findet in Montréal die 15. UN- Artenschutzkonferenz CBD COP 15 statt und dauert von 7. bis 19. Dezember. Das Ziel dieser Konferenztage ist es, ein Rahmenabkommen zu beschließen, das dem weltweiten Artensterben entgegenwirkt, um die Vielfalt der Natur zu bewahren.
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Zuchtlachs-Boykott, um Massaker an Delfinen zu verhindern
Seit Jahren stehen die Färöer-Inseln wegen ihrer grausamen und unzeitgemäßen Massenschlachtungen an intelligenten Meeressäugern weltweit in der Kritik. Damit der sogenannte Grindadráp abgeschafft wird, muss durch Sanktionen massiv Druck auf die Inselregierung aufgebaut werden. Aus diesem Grund fordert die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) von deutschen Supermarkt-Ketten, das wichtigste Handelsgut der Färöer-Inseln aus dem Sortiment zu nehmen: den Zuchtlachs.
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Zuchtlachs-Boykott: Deutsche Supermärkte müssen sich gegen Delfin- und Walschlachtungen positionieren
Seit Jahren stehen die Färöer-Inseln aufgrund ihrer grausamen und unzeitgemäßen Massaker an intelligenten Meeressäugern weltweit in der Kritik. In regelmäßigen Abständen werden im Rahmen sogenannter „Grinds“ oder „Grindadráps“ Dutzende von Grindwalen und anderer Delfinarten in die Buchten der Fjorde getrieben, um sie im seichten Wasser abzuschlachten.
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Boykottaufrufe und Appelle gegen das Massaker an Delfinen
Am Samstag, 12. November hat die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen die grausamen Massenschlachtungen von Delfinen und Grindwalen auf den Färöer-Inseln protestiert. Die Ansprachen von Sigmar Solbach und Tessa Mittelstaedt führten zu emotionalen Reaktionen – anschließend folgten Appelle und Boykottaufrufe.
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Demo-Aufruf: Stoppt das Massaker auf den Färöer-Inseln
Am Samstag, 12. November 2022 (ab 16 Uhr), organisiert die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) eine Demonstration auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor. Ziel ist es, eine unmissverständliche Botschaft an die Einwohner der Färöer-Inseln zu senden und gleichzeitig jene MitbürgerInnen zu informieren, die sich der regelmäßig stattfindenden Gräueltaten im Nordatlantik nicht bewusst sind.
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Endlich: Mexiko verbietet Delfinshows im ganzen Land
Schwerer Schlag für die Delfinarienindustrie rund um Cancun und ein hoffnungsvolles Signal für alle in Gefangenschaft gehaltenen Delfine: Eine jüngst beschlossene Änderung des mexikanischen Tierschutzgesetztes bestimmt, dass „Delfine nicht mehr Gegenstand von Vorführungen und Delfinshows sein dürfen“. Der jahrelange Protest gegen die zum Teil erbärmlichen Bedingungen in Hotelpools, die auch wir angeprangert haben, scheint jetzt Früchte zu tragen.
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IWC-Konferenz: Fragwürdige Taktiken von Pro-Walfang-Nationen
Die Mitglieder der Internationalen Walfangkommission (IWC) verabschiedeten Ende vergangener Woche in Portorož (Slowenien) einstimmig eine Resolution zur Verringerung der Plastikverschmutzung, konnten aber wegen eines Boykotts der Walfangbefürworter nicht über die Einrichtung eines Walschutzgebiets im Südatlantik abstimmen. Das Verbot des kommerziellen Walfangs wurde verteidigt.
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La Gomera: Großer Sprung in Richtung Digitalisierung
Auf La Gomera haben unsere Partner von M.E.E.R. e.V. die seit über zwei Jahrzehnten laufende Sichtungsdatenaufnahme von analoger Papierform auf eine digitale Variante umgestellt.
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