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Nachrichten-Überblick
Demo-Aufruf: Stoppt das Massaker auf den Färöer-Inseln
Am Samstag, 12. November 2022 (ab 16 Uhr), organisiert die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) eine Demonstration auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor. Ziel ist es, eine unmissverständliche Botschaft an die Einwohner der Färöer-Inseln zu senden und gleichzeitig jene MitbürgerInnen zu informieren, die sich der regelmäßig stattfindenden Gräueltaten im Nordatlantik nicht bewusst sind.
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Endlich: Mexiko verbietet Delfinshows im ganzen Land
Schwerer Schlag für die Delfinarienindustrie rund um Cancun und ein hoffnungsvolles Signal für alle in Gefangenschaft gehaltenen Delfine: Eine jüngst beschlossene Änderung des mexikanischen Tierschutzgesetztes bestimmt, dass „Delfine nicht mehr Gegenstand von Vorführungen und Delfinshows sein dürfen“. Der jahrelange Protest gegen die zum Teil erbärmlichen Bedingungen in Hotelpools, die auch wir angeprangert haben, scheint jetzt Früchte zu tragen.
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IWC-Konferenz: Fragwürdige Taktiken von Pro-Walfang-Nationen
Die Mitglieder der Internationalen Walfangkommission (IWC) verabschiedeten Ende vergangener Woche in Portorož (Slowenien) einstimmig eine Resolution zur Verringerung der Plastikverschmutzung, konnten aber wegen eines Boykotts der Walfangbefürworter nicht über die Einrichtung eines Walschutzgebiets im Südatlantik abstimmen. Das Verbot des kommerziellen Walfangs wurde verteidigt.
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La Gomera: Großer Sprung in Richtung Digitalisierung
Auf La Gomera haben unsere Partner von M.E.E.R. e.V. die seit über zwei Jahrzehnten laufende Sichtungsdatenaufnahme von analoger Papierform auf eine digitale Variante umgestellt.
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Kronkorken verschmutzen die Natur
12.000 Kronkorken auf 1,3 Kilometern – das war das traurige Ergebnis einer Isar-Müllsammelaktion von GRD und Partnern am 11. September. Ein Anfang Oktober von der GRD verfasstes Schreiben an 17 Brauereien aus München und dem Münchner Umland sollte Abhilfe schaffen: Der gemeinnützige Verein bat um Lösungen für das Umweltproblem mit den Kronkorken. Das traurige Zwischenergebnis: Nur drei Brauereien antworteten bisher. Liegt ihnen der Umweltschutz nicht am Herzen?
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Delfinarien: Südkorea wildert weiteren Delfin aus
„Bibong“ heißt jener Indopazifische Große Tümmler, der am vergangenen Sonntag nach 17 Jahren in Gefangenschaft und einem 70-tägigen „Rehabilitationstraining“ wieder in die Freiheit entlassen wurde. Vor „Bibong“ haben bereits sieben Delfine der gleichen Art eine erfolgreich Auswilderung hinter sich und mittlerweile für Nachwuchs in freier Wildbahn gesorgt. Darüber hinaus stehen die Vorzeichen gut, dass weitere Delfine und Wale aus südkoreanischen Delfinarien entlassen werden.
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Wird der Schweinswalschutz auf die leichte Schulter genommen?
Regierung und Erwerbsfischereiverbände haben in Schleswig-Holstein die Verlängerung einer freiwilligen Vereinbarung um weitere vier Jahre beschlossen, da sich „die Regelungen bewährt haben“. Totfunde an den Küsten und rückläufige Bestandszahlen widerlegen diese Annahme.
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Delfinarium Duisburg: Delfinbaby ist Ergebnis von Inzucht
Der Zoo Duisburg hat sein umstrittenes Zuchtprogramm fortgesetzt: Am 4. September brachte die sechsjährige Delfin-Dame „Debbie“ ein männliches Kalb zur Welt. Als Vater kommt nur einer von zwei männlichen Delfinen infrage, die jeweils in sehr enger Verwandtschaft zur Mutter stehen. Inzucht steht im absoluten Gegensatz zu der Aufgabe eines Delfinariums, eine maximale genetische Variabilität der in Gefangenschaft lebenden Tiere zu gewährleisten. Abgesehen davon lehnt die GRD sowohl Zucht als auch Gefangenhaltung in den beiden verbliebenen deutschen Delfinarien entschieden ab.
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Walfang auf Island: 148 Finnwale teils qualvoll getötet
Die diesjährige Walfangsaison in Island geht mit einem traurigen Ergebnis zu Ende: 148 Finnwale wurden 2022 erlegt. Aufgrund unzureichender Tötungsmethoden mussten dabei viele Tiere leiden. Wann realisieren die Insulaner endlich, dass die Wale lebend mehr Wert sind als tot? Denn längst hat sich Whalewatching auch in Island zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt.
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Südafrika: Der „Lauschangriff“ kann fortgesetzt werden
Unsere Projektpartner von Humpback Dolphin Research haben in jüngster Vergangenheit ohne ein wichtiges Beobachtungsinstrument auskommen müssen: das Unterwassermikrofon. Nach langwieriger technischer Instandsetzung ist das Gerät jetzt wieder im Einsatz – und die Freude groß.
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Fischsterben in der Oder: Super-Gau auf 500 Kilometern
UPDATE: Das massive Fischsterben in der Oder wurde mutmaßlich durch das Einbringen einer giftigen Substanz verursacht. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzusehen, doch bereits jetzt steht fest, dass die Oder von nun an ein schwer geschädigtes Ökosystem ist. Neben Fischen sind auch andere Tierarten betroffen.
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Ägypten: Viele gute Delfin-News – und leider eine schlechte
Trächtige Weibchen, neugeborene Kälber, Läsionen bei Jungtieren und die beeindruckende Interaktion mit Korallen und Schwämmen, welche womöglich der Selbstmedikation dient – in den vergangenen Monaten gab es für unsere Projektpartner von Dolphin Watch Alliance (DWA) im Roten Meer allerhand zu dokumentieren. Ganz aktuell sind die Meldungen über positive Heilungsverläufe bei den Pilzinfektionen, worüber sich das Team ungemein freut.
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Loro Parque: Drei tote Orcas in 18 Monaten
Erst „Ula“ (2 Jahre), dann „Skyla“ (17 Jahre), jetzt „Kohana“ (20 Jahre): Erneut musste der Loro Parque Teneriffa den Tod eines in Gefangenschaft lebenden Orcas bekannt geben. Viele Jahre unter ihrer natürlichen Lebenserwartung starb „Kohana“ am 15. September 2022 auf der Kanareninsel. Wie viele Orcas werden im Loro Parque noch verenden, bis das Delfinarium endlich geschlossen wird?
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MSC passt Kurs um Sri Lanka zum Schutz der Blauwale an
Das Gebiet vor der Südküste Sri Lankas ist eine der am stärksten befahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt und auch das „Wohn- und Schlafzimmer“ vieler Blauwale. Der massive Schiffsverkehr stellt eine große Bedrohung für die Bartenwale dar. Die Reederei MSC ändert künftig ihre Route, um gefährdete Blauwale besser zu schützen! Wir freuen uns über diesen Schritt!
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International Coastal Cleanup Day in Mosambik
Am 14. September fand zum 14. Mal die Küstensäuberungsaktion anlässlich des Internationalen Coastal Cleanup Day von Ponta do Ouro statt. Eine halbe Tonne Plastikmüll kam zusammen!
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