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Nachrichten-Überblick
Rettung in letzter Minute: Meeresschildkröte mit Plastik im Schlund
Auf einem Whale-Watching-Ausflug am 5. Januar, an dem unter anderem Martin Metzger und sein Sohn Felix – zwei Partner von Voice of the Seas – teilnahmen, ereignete sich ein leider für unsere Zeit typischer Vorfall: Ein Meeresbewohner drohte aufgrund von Plastikmüll zu verenden. In seinem Beitrag berichtet Martin von der eindrucksvollen Rettungsaktion, die das Leben einer Meeresschildkröte bewahrte.
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Erfolgreicher Protest: Europas größter Meereszoo schließt für immer
Viele Jahre lang haben wir zusammen mit anderen Tierschutzorganisationen auf der ganzen Welt über die teils unzumutbaren Bedingungen im französischen Meereszoo „Marineland d’Antibes“ berichtet und ein Ende der Gefangenhaltung von Orcas und Großen Tümmlern gefordert. Dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen: Am 5. Januar schließt das Delfinarium ein für alle Mal seine Tore. Ein Erfolg für alle Freund:innen von Delfinen, Walen & Co.
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Irrsinn im Roten Meer: Delfin-Touren eskalieren
Eine wachsende Zahl illegaler Anbieter hetzt die Meeressäuger in Speedbooten durch die Gewässer. Diese „Private Trips” kommen rücksichtslosen Jagdszenen gleich und endeten für mehrere Delfine bereits tödlich. Die Situation ist kaum noch tragbar.
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Pottwale auf den Kanaren: Bedroht, aber nicht geschützt
Trotz deutlicher Warnungen und wissenschaftlicher Belege bleibt die Politik in Spanien beziehungsweise auf den Kanarischen Inseln untätig und schützt die Meeressäuger – allen voran Pottwale – nicht vor Kollisionen mit Schiffen. Stattdessen rasen Hochgeschwindigkeitsfähren weiterhin durch ausgewiesene Schutzgebiete.
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Parlamentskreises im Deutschen Bundestag: Der Meeresschutz kommt zu kurz
Von engagierten Gesprächen im Bundestag über inspirierende Einblicke in die Arbeit als Meeresbiologe bis hin zu innovativen Ansätzen bei der Digitalisierung – der November 2024 zeigt die vielfältigen Wege, wie M.E.E.R. e.V. aktiv für den Schutz unserer Meere eintritt.
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Mit den GRD-Geschenkideen Gutes bewirken
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür und viele von uns fragen sich, was sie ihren Liebsten in diesem Jahr schenken können. Unsere Antwort ist eindeutig: Schenkt etwas, das nicht nur Freude bringt, sondern auch Gutes bewirkt – für die Umwelt, für die Tierwelt und somit für uns alle. WE ARE ONE!
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Loro Parque: Mit „Keto“ stirbt der vierte Orca binnen weniger Jahre
Zwei Tage nachdem das Management des Loro Parque auf Teneriffa über den kritischen Gesundheitszustand von „Keto“ informiert hatte, wurden die schlimmsten Befürchtungen traurige Realität: Der Orca-Bulle starb am 22. November im Alter von 29 Jahren. Die genaue Todesursache ist bisher unbekannt. Was wir aber wissen: Allein in den letzten drei Jahren verstarben vier Schwertwale in den Betonbecken des Delfinariums. Die Kritik an dem Park, der sich selbst als „Animal Embassy“ bezeichnet, wird zunehmend lauter.
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Welches ist euer schönstes Delfinfoto?
Seit über zwei Jahrzehnten setzen wir uns mit großer Leidenschaft an der Seite der Tierärztlichen Fakultät der Universität Zagreb dafür ein, einen der wertvollsten Schätze Kroatiens zu bewahren: die letzten „Adria-Delfine“. Diese faszinierenden Geschöpfe – eine kleine Population Großer Tümmler – durchstreifen das ganze Jahr hindurch die Gewässer vor der kroatischen Küste und rund um die malerischen Inseln. Viele Tiere werden vor allem während der Sommermonate fotografieren – das beste Bild aus 2023 wollen wir mit eurer Hilfe küren.
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Gesprächiger Delfin: „Delle“ überrascht durch sein Kommunikationsverhalten
Spricht „Delle“ mit sich selbst? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Delfin- und Walforscher:innen aber auch viele Fans des Großen Tümmlers. Der Einzelgänger sorgt an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste seit einiger Zeit für Aufsehen – und wirft Fragen auf.
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Mit GRD-Unterstützung: Flensburger Hafenputz fördert fast eine Tonne Meeresmüll ans Tageslicht
Rund 100 engagierte Teilnehmer:innen präsentierten am Nachmittag des 9. November ein beeindruckendes Ergebnis: Beim zweiten Unterwasser-Clean-Up in der Flensburger Förde konnten sie knapp eine Tonne (!) Müll bergen. Das Ausmaß der Fundstücke macht gleichzeitig nachdenklich, denn von Fahrrädern über Planen bis hin zu einer Schiffs-Gangway scheint jeglicher Unrat in der Ostsee zu landen. Die GRD hat die Aktion der jungen NGO Mission Förde e.V. zum zweiten Mal finanziell unterstützt. Hilfe kam auch seitens unserer Geisternetztaucher:innen.
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40 tote Kegelrobben vor Rügen: Fischereigerät offenbar Ursache
Seit Anfang Oktober wurden über 40 verendete Kegelrobben an den Küsten Rügens und am Greifswalder Bodden gefunden – und die Zahl könnte noch höher liegen. Die Ursache wurde nach langer Suche ermittelt: Tod durch Ersticken bzw. Ertrinken, vermutlich in Fischereigerät. Doch die Frage bleibt, wie genau es zum Massensterben gekommen ist – und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Robbenpopulation nachhaltig zu schützen.
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Die Politik muss endlich liefern: Die Nordsee ist in einem kritischen Zustand
Unser heimisches Meer steht unter zu hohem Nutzungsdruck und ist von einem guten Zustand seiner Ökosysteme meilenweit entfernt. Dies spiegelt sich sowohl im aktuellen Bericht zum Zustand der deutschen Nordseegewässer 2024 als auch in der umfassenden Studie Faktencheck Artenvielfalt wider. Die besorgniserregende Situation ist ohne Wenn und Aber ein Resultat verfehlter Politik. Naturschutz muss endlich ganzheitlich realisiert werden und auf Augenhöhe mit den vielfältigen Nutzungsinteressen stehen, wie wir in unseren Stellungnahmen und Forderungen verdeutlichen.
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Mikroplastik erstmals im Atem von Delfinen nachgewiesen
US-Forscher:innen haben Mikroplastikpartikel in der ausgeatmeten Luft von wild lebenden Delfinen nachgewiesen. Diese Entdeckung verdeutlicht, dass Mikroplastik nicht nur über die Nahrung, sondern auch durch das Einatmen von Wildtieren aufgenommen werden kann. Besonders alarmierend ist, dass das Einatmen von Mikroplastik möglicherweise zu Lungenschäden bei den Tieren führen kann.
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Wale, Delfine und Haie vor Galizien: Das große Fressen
Das EDMAKTUB-Team zieht eine überaus positive Bilanz der Forschungsarbeiten im September. In den Gewässern vor Galizien konnten mehr als 100 Individuen identifiziert werden. Zudem wurden durch den Einsatz von Drohnen sogenannte Blasproben entnommen, wodurch wertvolle Daten zur Finnwal-DNA gesammelt werden konnten.
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GRD-Tauchworkshops für Geisternetzbergungen vermitteln wertvolle Lerninhalte
Die Bilanz ist top: Mittlerweile 16 Teilnehmer:innen unserer Tauchworkshops zur Bergung von Geisternetzen präsentierten am Ende der beiden Herbst-Veranstaltungen stolz ihre Zertifikate. An den zwei intensiven Tagen erhielten sie umfassende Kenntnisse, welche für die Bergung von Fischerei-Altlasten unverzichtbar sind. Das GRD-Team freut sich über den enormen Zuspruch am neuen Standort unter der Leitung zweier erfahrener Einsatztaucher:innen.
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