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Nachrichten-Überblick

Disney und die Delfine: Entscheidung zwischen Tierwohl und Kommerz

Disney und die Delfine: Entscheidung zwischen Tierwohl und Kommerz

Disney World hat kürzlich den Ruhestand der Delfine im US-Themenpark Epcot bekanntgegeben. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt weg vomn Einsatz der Meeressäuger zu Show-Zwecken. Allerdings gibt es einen gewaltigen Haken: Statt die Delfine für den Rest ihres Lebens in ein Sanctuary umzusiedeln, sollen sie in einen anderen Meerespark mit Show-Einlagen überführt werden. Es grenzt an Zynismus, dass Disney, ein Vorreiter von magischen und menschlichen Erzählungen, einen Weg wählt, der – unter dem Deckmantel des Tierwohls – eine weitere Ausbeutung der Delfine garantiert.

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„Plötzlich waren wir von unzähligen Finnwalen umgeben“

„Plötzlich waren wir von unzähligen Finnwalen umgeben“

Das Finnwal-Projekt zog im August weiter nach Galicien und konnte zahlreiche spannende Entdeckungen in den Gewässern vor der spanischen Küste dokumentieren. Mit außergewöhnlichen Sichtungen und wertvollen Daten verspricht die diesjährige Kampagne neue Erkenntnisse über die faszinierenden Meeresbewohner. Besonders ein Tag wird dem Forschungsteam unserer Projektpartner in Erinnerung bleiben.

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Schwarzdelfine bevorzugt: Wichtige Erkenntnisse zum Jagdverhalten von Orcas im Humboldtstrom

Schwarzdelfine bevorzugt: Wichtige Erkenntnisse zum Jagdverhalten von Orcas im Humboldtstrom

Erstmals ist es Wissenschaftler:innen gelungen, eine bis dato weitgehend unbekannte Population von Orcas vor der chilenischen Küste zu erforschen – insbesondere hinsichtlich ihres Jagdverhaltens. Die Beobachtungen deuten darauf hin, dass diese Orcas außergewöhnlich geschickte Säugetierjäger sind, die Delfine attackieren und ihre Beute anschließend untereinander aufteilen. Dies könnte darauf hindeuten, dass sie zum Ökotyp Typ A gehören – ein potenziell wichtiges Puzzlestück für das Verständnis und die Erhaltung der Orca-Populationen in der südlichen Hemisphäre.

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Meeresraumplanung in der Nordsee: Gibt es noch Platz für die Schweinswale?

Meeresraumplanung in der Nordsee: Gibt es noch Platz für die Schweinswale?

Die Schweinswale in der Nordsee sind gefährdet – was nicht verwundert, denn der Nutzungsdruck auf unser heimisches Meer ist enorm. Ob als Nahrungsquelle, zur Energiegewinnung, zum Rohstoffabbau, als Verkehrsnetz, für Freizeit und Tourismus – die Liste ist lang und ließe sich leicht fortsetzen. Die entscheidende Frage ist: Können die vielfältigen und zum Teil miteinander konkurrierenden Interessen in Einklang gebracht werden, ohne dass der Naturschutz und damit auch die Schweinswale auf der Strecke bleiben? Da diese Frage elementar für die Zukunft des Schweinswals ist, haben wir Sebastian Unger, Meeresbeauftragter der Bundesregierung, und Lothar Koch, Biologe und Naturschützer, um ihre Einschätzung in Form eines Interviews gebeten.

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Interview mit Lothar Koch, Biologe und Naturschützer

Interview mit Lothar Koch, Biologe und Naturschützer

Sebastian Unger ist der erste Meeresschutzbeauftragter der deutschen Bundesregierung. Mit seiner Ernennung im September 2022 will die Bundesregierung die wachsende Bedeutung des Meeresschutzes und die Führungsrolle, die Deutschland dabei einnehmen will, unterstreichen. Die GRD befragte den 48-jährigen Meeresbiologen zu den bedrohten Schweinswalen vor den deutschen Küsten und zur Rolle des Walschutzgebietes vor Sylt.

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Interview mit Sebastian Unger, Meeresbeauftragter der Bundesregierung

Interview mit Sebastian Unger, Meeresbeauftragter der Bundesregierung

Sebastian Unger ist der erste Meeresschutzbeauftragter der deutschen Bundesregierung. Mit seiner Ernennung im September 2022 will die Bundesregierung die wachsende Bedeutung des Meeresschutzes und die Führungsrolle, die Deutschland dabei einnehmen will, unterstreichen. Die GRD befragte den 48-jährigen Meeresbiologen zu den bedrohten Schweinswalen vor den deutschen Küsten und zur Rolle des Walschutzgebietes vor Sylt.

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Wie die Sprache der Delfine wichtige Technologien revolutioniert

Wie die Sprache der Delfine wichtige Technologien revolutioniert

„Delfinisch“ – das klingt für das menschliche Ohr eher schrill und kryptisch. Pfiffe, Quietsch- und Klicklaute, meist in so hohen Frequenzbereichen, dass das menschliche Ohr sie kaum wahrnehmen kann. Doch die Sprache der Delfine ist so effektiv, dass sie zur Inspiration für Unterwasserkommunikationssysteme geworden ist, die unter anderem die Frühwarnung vor Tsunamis erheblich verbessern können.

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Selten und faszinierend: Albinismus unter Delfinen und Walen

Albinismus kommt bei Walen und Delphinen nur selten vor, was die wenigen Exemplare umso faszinierender erscheinen lässt. Schon Herman Melville nutzte 1851 in seinem weltberühmten Roman „Moby Dick“ die Symbolkraft eines weißen Pottwals. Im Spätsommer 2024 berichten Zeitungen aus aller Welt über ein Buckelwal-Kalb, das von einem Taucher im Südpazifik gefilmt wurde.

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Tiefwasserhafen bedroht Mosambiks einzigartige Artenvielfalt

Auf einem Areal von 13.000 Hektar – das entspricht der Größe von über 18.000 Fußballfeldern – wird derzeit ein gigantischer Tiefwasserhafen in Techobanine geplant. Dieses Vorhaben gefährdet ganz unmittelbar die außergewöhnliche Artenvielfalt des Maputo-Nationalparks, in dem bedrohte Tierarten wie Buckelwale, Delfine und Meeresschildkröten leben und in dem wichtige Ökosysteme wie Korallenriffe, Mangrovenwälder und Süßwasserseen beheimatet sind. Mit deiner Unterschrift unter die Petition kannst du dich gegen dieses zerstörerische Projekt einsetzen!

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Taiji – blutiges Schlachthaus für Delfine

Taiji – blutiges Schlachthaus für Delfine

Die Jagdsaison auf Delfine beginnt in diesem Jahr mit Verspätung – ein Taifun sorgte in den vergangenen Tagen dafür, dass die Fischer im Hafen blieben. Ab dem heutigen Donnerstag aber werden sechs Monate lang unzählige Delfine in die kleine Bucht von Taiji getrieben – und dann verwandelt sich der beschauliche Ort einmal mehr in ein blutiges Schlachthaus. Hochintelligente und soziale Tiere, die in engen Familienverbänden leben, werden brutal auseinandergerissen, getötet oder gefangengenommen, als wären sie nichts weiter als Ware.

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Kippen, Schnuller, Deodorants und mehr: Knapp 30 Kilogramm Müll bei Isar-Clean-Up gesammelt

Kippen, Schnuller, Deodorants und mehr: Knapp 30 Kilogramm Müll bei Isar-Clean-Up gesammelt

Ein rund 1,5 Kilometer langer Abschnitt entlang der Isar in München hat am 1. September 2024 rund 30 Kilogramm Müll ans Tageslicht gebracht – vor allem Kronkorken, Zigarettenreste, Plastik und Bierflaschen. Dies ist das ernüchternde Ergebnis einer Aufräumaktion der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD), Voice of the seas und ColorSwell, an der – angeführt vom GRD-Vorsitzenden Sigmar Solbach – bei hochsommerlichen Temperaturen rund 20 Helfer:innen teilnahmen. Allein die 2,4 Kilogramm gesammelter Zigarettenfilter hätten das Potenzial gehabt, etwa 700.000 Liter Grundwasser zu kontaminieren.

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Herzzerreißende Aufnahmen: „Der vergessene Orca“ starrt stundenlang regungslos auf ein Tor seines Beckens

Herzzerreißende Aufnahmen: „Der vergessene Orca“ starrt stundenlang regungslos auf ein Tor seines Beckens

Man stelle sich vor, nahezu das gesamte Leben lang in einem winzigen Raum verbringen zu müssen. Ohne jene Freiheit zu spüren, die einst selbstverständlich war. Dies ist das traurige Schicksal von „Kshamenk“, einem 32-jährigen Orca aus dem Delfinarium „Mundo Marino“ nahe Buenos Aires. „Kshamenk“ wird auch oft als der „vergessene Orca“ bezeichnet, da er seit Jahrzehnten dazu verdammt ist, einsam und endlos im Kreis zu schwimmen. Ein aktuelles Zeitraffer-Video macht fassungslos.

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Schon wieder: Adria-Delfin erschossen

Schon wieder: Adria-Delfin erschossen

Vor einem Jahr erschütterten uns die Bilder eines Delfins, der im Süden Kroatiens mit zwei schussartigen Wunden tot aufgefunden wurde. Nun wiederholt sich der Vorfall im Golf von Triest: Vor zwei Monaten entdeckte man in slowenischen Gewässern einen Großer Tümmler, der ebenfalls erschossen wurde. Wer tut Delfinen so etwas an?

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